wir sehen gern bei Geli rein

Dienstag, 27. November 2007

Bei strahlendem Sonnenschein...

...bei -1°...bei eisigem Wind war ich nun heute mal wieder in meiner Oase, habe mit 3 Paketen Tanne alles abgedeckt, was eventuell vor einbrechender Kälte noch etwas Schutz benötigt...

es sieht traurig aus im gesamten Garten, aber auch wieder ganz interessant...

einmal ist alles grau, wenig bunt, viel abgeschnitten in den Gärten, es sind jetzt völlig andere Bilder, die die Gärten bieten, die das Auge wahrnimmt...ich hatte so das Gefühl, für ein Foto reicht es nicht um es euch zu zeigen, das wollte ich nicht, aber wenn man aufmerksam durch die Wege läuft, erkennt man die Ruhe, die all die Pflanzen einmal ausströhmen und auch brauchen, um neue Kraft für das zu schöpfen, was sie uns dann ab dem kommenden Frühjahr bieten wollen und ich weiß es ja heute schon, es wird allerhand, es wird wieder bunt, es wird wieder duften, es wird wieder zwitschern und flattern...

aber um das alles zu schaffen muß eben erst mal Ruhe und Auftanken nötig sein...das ist bei uns so, ja und in der Natur auch...



Saba aus ihrer Oase...

Kommentare:

  1. Saba, ich kann dir nur beipflichten. Die Ruhe, die ein spätherbstlicher Garten ausstrahlt, tut auch uns Menschen gut. Denn wie die Pflanzen sollten ja auch wir die kältere Jahreszeit nutzen, um wieder Kraft und Energie für das nächste Jahr zu tanken.
    Liebe Grüße, Margit

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  2. @Margit...ja es ist wie eine gespenstische Ruhe dort...aber wie wir sagen, wichtig und notwendig, also hängen wir die Nasen jetzt in die Kataloge--ich tue es gerade ;-)...

    herzliche Abendgrüße von
    Saba

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  3. Ich mag meinen Garten jetzt auch nicht mehr in seiner Gesamtheit fotografieren. Es sieht zu trist aus. Aber wenn man einen Blick dafür hat bzw sich erworben hat, dann sieht man noch ganz wunderbare Dinge.
    Viele Grüße
    Margrit

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  4. es ist richtig liebe Margrit, man muss jetzt ein Auge haben für die kleinen Dinge, für die bizarren Formen, die Schnee und Reif mit der Natur zusammen malen...aber jetzt ist gerade so eine Zwischenzeit, nicht mehr bunt und verschwenderisch, aber auch noch kein Winter mit Reif und Schnee und klirrender Kälte, wir haben ja noch nicht mal Minusgrade gehabt ( wobei ich mich nicht danach sehne...nein...

    liebe Grüße von
    Saba

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  5. Hallo Saba,
    ich vermute, es ist auch ein Unterschied, ob es sich um eine Kleingartenanlage oder einen Garten am Haus handelt. Wir hatten uns vor ca. 3 Wochen den Schrebergarten von Freunden angesehen, dort war auch schon diese von Dir beschriebene Ruhe zu spüren.
    Die Gärten werden ja irgendwann winterfest gemacht und ab und an wird mal nachgsehen, ob noch alles in Ordnung ist.
    Wenn der Garten sich am Haus befindet, lebt man viel eher auch noch im Winter noch darin. Hat Christrosen, Winterjasmin, Duftschneeball und Seidelbast und noch vieles mehr. Ich möchte mich zwar nicht dem Leitsatz anschließen 'es wird durchgeblüht', aber ein Garten kann auch zu dieser Zeit noch recht viele Blüten an geschützten Stellen bieten.
    Außerdem ist meist weniger gemischte immergrüne Bepflanzung in Kleingarten-Siedlungen vorhanden, so dass das für diese Jahreszeit so typisch traurige Grau-Braun dort viel eher anzutreffen ist als in Hausgärten.
    Daher genieße ich es jetzt noch immer im Garten auf Motiv-Suche zu gehen. Und freue mich auch schon auf die frostigen und verschneiten Details...
    Liebe Grüße
    Silke

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  6. @Silke...guten Morgen, ja du hast es sehr treffend beschrieben die Unterschiede der 2 Gärten, es ist ja auch dann bei mir immer der Weg dahin, um zu sehen wie es aussieht, ja und da entgeht mir auch viel, mal nach einem Regen und vor allem in der langen Zeit des Winters, hingehen--nachsehen, das macht man, aber für einige Monate verliert man etwas die Bindung zu dem Ort, es ist so, aber nicht zu ändern und ich freue mich über jeden, der diese *anderen* Gartenbilder immmer gleich vor der Nase nach ein paar Schritten hat...drum ist die Freude auf jede kommende Saison bei mir um so größer...

    schönen Tag noch von
    Saba

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  7. Silke hat eigentlich alles genauso geschrieben, wie ich es selbst auch ausdrücken wollte, Saba, nutzen wir einfach die Chance, die die Natur uns gibt und schauen wir, daß auch wir zur Ruhe kommen. Ich glaube, es ist kein Zufall, daß die besinnliche Advent- und Weihnachtszeit in diese Jahreszeit fällt, nur wir Menschen haben so einen hektischen Vorbereitungsmonat daraus gemacht. Wir sollten wieder mehr auf die Natur achten und es ihr gleich tun. Wir sind schließlich ein Teil von ihr.
    Ich wünsche Dir eine geruhsame Zeit
    Gruß Wurzerl

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  8. ...es stimmt Wurzerl, die Menschen haben diesen Monat zum Hektischsten des Jahres nun gemacht, und nicht zu dem was er eigentlich sein sollte---besinnlich...ich denke ich gebe mir da Mühe, es so gut wie möglich hinzubekommen...Hektik mag ich gar nicht...

    schönen Tag von
    Saba

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Ich freue mich über Kommentare, danke für eure netten Worte...