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Freitag, 19. April 2013

wer mehr über Spargel wissen möchte...

Genuss


1. Profis kochen Spargel in einem Spezialtopf: Die Füße sind hierbei im Wasser und die Köpfe werden schonend im Dampf gegart.

2. Bitterstoffe im Spargel kann man mit einer Prise Zucker oder einem Stück Orangenschale im Kochwasser neutralisieren.

3. Während die Römer den Spargel in heißem Salzwasser zubereiteten, grillten die arabischen Wüstenvölker ihn über dem Feuer.

4. In Spanien wird grüner Spargel bei kleiner Flamme angebraten und fünf Minuten gedünstet.



Historie


5. Der Name des Edelgemüses leitet sich vom griechischen „asp(h)áragos“ (etwa: „kleiner Trieb“) und von dem lateinischen Wort „Asparagus“ ab.

6. In Ägypten galt er als Speise der Götter, diese Bezeichnung erhielt er angeblich schon durch Pharao Echnaton (um 1350 v. Chr.)

7. Gemüsespargel wurde schon von den Römern und Griechen angebaut. Er hatte stachelige Blätter und rote Beeren.

8. Spargel war schon immer teuer. Der römische Kaiser Diokletian musste schon im Jahr 304 den Preis per Erlass regeln.
9. In Deutschland wurde Spargel zum ersten Mal im Stuttgarter Lustgarten angebaut (im 17. Jahrhundert).






Medizin


10. Seinen Ruf als Schlankmacher hat Spargel zu Recht: Der Körper verbraucht mehr Kalorien beim Verdauen als er durch den Spargel aufnimmt.

11. Ein Pfund Spargel hat nur ungefähr 65 Kalorien und ist wegen seiner geringen Menge an Kohlehydraten auch bekömmlich für Diabetiker.

12. In vielen Reformhäusern kann man auch Spargelsaft kaufen.

13. Bei den Griechen galt Spargel auch als Arzneipflanze, die Bienenstiche und Zahnschmerzen lindern sollte.

Anbau


14. Die Spargelfarbe sagt nichts über die Sorte, sondern nur etwas über die Anbaumethode aus: Weißer Spargel wird ohne Sonnenlicht in Erdwällen gezüchtet. Bekommt der Spargel Sonne ab, wird er zunächst violett und dann grün.

15. Ein guter Stecher holt pro Tag zwischen 80 und 150 Kilogramm Spargel vom Feld.

16. Anhand kleiner Risse weiß der Spargelstecher, wo sich knapp unter der Erde der Spargel verbirgt. Er gräbt ihn ein wenig aus und kann ihn dann stechen.

17. Der Grundwasserspiegel muss für den Anbau unter 1,20 Meter liegen. Spargel mag keine nassen Füße.

Allgemeinwissen


18. Die Spargelsaison beginnt dieses Jahr offiziell so um den 14. April.

19.  Spargel wird auch "Weißes Gold" genannt.

20. Spargel ist frisch, wenn man zwei Stangen aneinanderreibt und sie quietschen. Alt ist er, wenn die Spargelenden, trocken und ein wenig ausgefranst sind
.
21. Die Spargelernte endet traditionell am Johannistag, dem 24. Juni.

Berlin und Brandenburg


22. Am 5. Juni 1991 wurde in Brandenburg zum ersten Mal nach Mauerfall im großen Stil Spargel verkauft. 200 Kilogramm waren bereits in wenigen Minuten weg.

23. Die Beelitzer bauten vor der Wende den Spargel im eigenen Garten an.

24. Nun wird der erste Spargelanbau auf dem Feld wie vor 150 Jahren gefeiert.

25. Der Spargelpromi in Brandenburg ist Manfred Schmidt (62), auch Spargel-Schmidt genannt. Er war treibender Motor im Spargelanbau nach der Wende.

26. 2010 wurden in Brandenburg 5,2 Tonnen Spargel pro Hektar geerntet, das ist ein Bund Spargel pro Quadratmeter Anbaufläche.


Weltweit


27. In den Tälern um die peruanische Stadt Trujillo wird auf 20.000 Hektar Spargel angebaut. Da in der Gegend ein gleichbleibend warmes Klima herrscht, kann zwei bis drei Mal im Jahr geerntet werden. Der Ertrag liegt bei rund zwölf Tonnen pro Hektar – dreimal höher als in Deutschland.

28. Die Ica-Region in Peru (dem größten Spargel-Exportland der Welt) ist durch den Anbau fast komplett verdorrt. Zwei Brunnen, die über 18.000 Menschen versorgten, sind bereits völlig ausgetrocknet.

29. Zur Zeit wird für rund 30 Euro pro Kilo der erste Spargel verkauft!!
30. In den USA produzieren die Staaten Kalifornien, Washington und Michigan den meisten Spargel (grün).
Oder wie hier mal mit Hummer.





so, lasst es euch munden, geniesst das edle Gemüse, ich mag es ja auch sehr...


Kommentare:

  1. Hallo Geli,
    das ist ja mal eine interessante Abhandlung. So viel weiß ich nicht über Spargel ... wow, sehr aufschlußreich. Ich mag den zwar nicht so gern, aber Wissen nehme ich immer gern entgegen.
    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.
    Liebe Grüße von Anne

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    1. hallochen liebe Anne, es ist auch gegoogelt, kann man ja alles gar nicht so wissen, aber wie du habe ich mich auch dafür interessiert, da ich viel davon esse, muss man ja wissen was das so ist...

      schönes WE und lG Geli

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Ich freue mich über Kommentare, danke für eure netten Worte...